Was würde ein Professor machen, wenn ihm Studenten als, was weiß ich, Hausarbeit(?), Schundliteratur anbieten: Weinen, einen Herzinfarkt kriegen, einen Saufen gehen? Wenn Dir langweilig ist, dann lies Dir doch mal die ganze PDF durch. Download oder Leselink. Oder nimm das bisschen hier:
- Das unkoordinierte einzelstaatliche Handeln führt zu unzureichender Emissionsvermeidung. Viele Verschmutzer beteiligen sich kaum an der Emissionsvermeidung. Es ist zu erwarten, dass nur die bevölkerungsreichsten, wirtschaftlich stärksten, besonders umweltbewussten sowie von der drohenden Klimaänderung am stärksten negativ betroffenen Länder von sich aus überhaupt nennenswerte Anstrengungen zur Emissionsminderung unternehmen werden.
- Anstrengungen einzelner Länder, durch eine Vorreiterrolle in der Klimapolitik und hohe selbst gesetzte Emissionsminderungsziele die Klimapolitik zu beeinflussen, können dazu führen, dass andere Länder in ihren klimapolitischen Anstrengungen nachlassen, statt diese zu erhöhen. Eine klimapolitische Vorreiterrolle führt deshalb in der Regel zu hohen Kosten in dem Vorreiterland, ohne dass eine entscheidende Verbesserung des Weltklimas sichergestellt werden kann.
- Besondere Anstrengungen und Vorreiterinitiativen einzelner Länder verbessern auch nicht notwendigerweise die Ausgangssituation für eine weltweite Klimavereinbarung, sondern können das Zustandekommen einer solchen gefährden. Die Verringerung des verbleibenden Vorteils aus weltweiten Klimavereinbarungen macht das Zustandekommen einer solchen Lösung unwahrscheinlicher.
- Ähnlich ungünstig sind Vereinbarungen unter Teilgruppen der internationalen Ländergemeinschaft einzuschätzen. Solche Vereinbarungen belasten die teilnehmenden Länder wirtschaftlich stark und begünstigen die nicht teilnehmenden Länder. Trotz der hohen Kosten können die positiven Klimawirkungen solcher Teilgruppenvereinbarungen sehr klein ausfallen. Ferner können sich durch Koalitionsbildung die Chancen für ein weltweites internationales Klimaabkommen verschlechtern.
Danach werden diese absurden, unhaltbaren Sätze kurzerhand zu Argumenten erklärt und Schlussfolgerungen daraus gezogen. Ja, man muss verhandeln, aber nur nicht vorpreschen. Die ganze PDF gleicht einem unamüsanten Witzblatt. Es ist aber
Das Gutachten zur
"Klimapolitik zwischen Emissionsvermeidung und Anpassung"
aus dem Hause BMF
Und wer hat's verzapft? Von welcher Kohle? Ein hochdotiertes Laberpack von 23 Professoren. Das nennt sich "Wissenschaftlicher Beirat beim Bundesministerium der Finanzen" und ist so krude, dass einem die Worte fehlen.
Wo ist nun eigentlich der gute alte Pranger geblieben? Folgende Leute gehören dort ran (außerdem Stubenarrest und Taschengeldentzug für die nächsten 6 Monate):
Verzeichnis der Mitglieder
Prof. Dr. Clemens Fuest (Vorsitzender)
Oxford/UK
Prof. Dr. Kai A. Konrad (Stellv. Vorsitzender)
München
Prof. Dr. Dieter Brümmerhoff
Rostock
Prof. Dr. Thiess Büttner
München
Prof. Dr. Werner Ehrlicher
Freiburg/Br.
Prof. Dr. Lars P. Feld
Heidelberg
Prof. Dr. Lutz Fischer
Hamburg
Prof. Dr. Heinz Grossekettler
Münster/W.
Prof. Dr. Günter Hedtkamp
München
Prof. Dr. Klaus-Dirk Henke
Berlin
Prof. Dr. Johanna Hey
Köln
Prof. Dr. Bernd Friedrich Huber
München
Prof. Dr. Wolfgang Kitterer
Köln
Prof. Dr. Gerold Krause-Junk
Hamburg
Prof. Dr. Alois Oberhauser
Freiburg/Br.
Prof. Dr. Rolf Peffekoven
Mainz
Prof. Dr. Dieter Pohmer
Tübingen
Prof. Dr. Helga Pollak
Göttingen
Prof. Dr. Wolfram F. Richter
Dortmund
Prof. Dr. Ulrich Schreiber
Mannheim
Prof. Dr. Hartmut Söhn
Passau
Prof. Dr. Christoph Spengel
Mannheim
Prof. Dr. Klaus Stern
Köln
Prof. Dr. Marcel Thum
Dresden
Prof. Dr. Alfons Weichenrieder
Frankfurt/M
Prof. Dr. Dietmar Wellisch
Hamburg
Prof. Dr. Wolfgang Wiegard
Regensburg
Prof. Dr. Berthold Wigger
Karlsruhe
Prof. Dr. Horst Zimmermann
Marburg/Lahn
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